Drum prüfe, wer ans Web sich bindet…

 

Prüfen Sie Ihren Webdesigner!
Ist er der Richtige für Sie?

 


1 – Wird Klartext geredet?

Verstehen Sie seine Produkte auf Anhieb? Kann er mit einfachen Worten erklären,
welchen Nutzen Sie von einem Internetauftritt und gutem Service haben
oder wimmelt schon seine eigene Seite von Füll- und Schwafelwörtern?
Ist von Planning, Product-Placement, content-driven communication und E-Business
die Rede? Oder davon, wie eine gut durchdachte Website mit interessanten Inhalten,
Benutzerfreundlichkeit und suchmaschinengerechter Gestaltung Kunden gewinnt?
Interessante und klare Informationen sind das mit Abstand wichtigste Mittel,
mit dem Sie Kunden ansprechen, neugierig machen und überzeugen können.

2 – Sind die Webseiten einfach gestaltet?

Viele Webdesigner schaffen es nicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Sparsamer Einsatz von optischen Spielereien und die Konzentration auf den
eigentlichen Inhalt sind wichtige Schlüssel zum Erfolg einer Website!
Erfolgreiches Webdesign ist immer einfaches Webdesign.
Daher sind einfache Websites wie Google und Amazon so erfolgreich!
Sicher sollten Webseiten gut aussehen, aber in den meisten Fällen stören
Musikuntermalung, Flash-Animationen und andere Effekthaschereien.
Ihre Kunden suchen einfache, preiswerte Lösungen für Ihre Probleme.
Ihre Website soll sie überzeugen, dass Sie diese Probleme lösen werden.

3 – Macht der Webdesigner auch deutlich, was er weniger gut kann?

Manch einer verkauft Webdesign als wäre er Allroundgenie,
besonders Ein-Mann/-Frau-Firmen. Es mag Ausnahmen geben,
aber die Mehrheit kann eben nicht alles. Ein guter Anbieter wird auch auf
seine Schwächen hinweisen und gleichzeitig das Angebot machen können,
externe Kooperationspartner (z.B. Grafiker, Fotografen, Programmierer)
mit ins Boot zu holen. Geben Sie sich keinesfalls mit Sprüchen wie:
„Das geht nicht anders“ oder „Das machen Profis heutzutage so“ zufrieden.

4 – Sind die Preise realistisch und nachvollziehbar?

Vorsicht bei Lockvogelangeboten wie „Website mit Homepage und 5 Unterseiten
für 299 Euro“ oder pauschalen Aktualisierungsverträgen. Seriöse Anbieter
berechnen Leistungen nur so, wie sie tatsächlich anfallen und auch erbracht
werden, am besten mit einem festen Stundensatz. Das setzt aber eine
kompetente Beratung, am besten vor Ort in Ihrem Unternehmen voraus.
Nach einem Grobentwurf und einem Kostenvoranschlag wissen Sie,
was wirklich inklusive aller Nebenkosten auf Sie zukommt. Ausnahmen
sind einfachste Webvisitenkarten ohne nennenswerten
Aktualisierungsaufwand, dort sind Pauschalpreise eher üblich.

5 – Wird Suchmaschinenoptimierung extra angeboten und berechnet?

Klare Ansage: Wenn ja, dann Finger weg! Oder würden Sie ein Auto kaufen und den
Motor  nochmal extra bezahlen? Von potentiellen Kunden leicht gefunden zu werden,
ist schliesslich Sinn der Sache. Ein seriöser Webdesigner wird in Abstimmung mit
Ihnen von Anfang an die Texte der Webseiten suchmaschinengerecht anpassen,
nur so ist eine fachgerechte Seitenerstellung mit optimalen Ergebnissen möglich.
Ausnahme:
Sie haben bereits eine Website und sind unzufrieden mit der Kundenresonanz,
weil Sie bei Google schlecht platziert sind. Dann ist es eventuell sinnvoll,
erfahrene  SEO-Experten mit einer Überarbeitung zu beauftragen.
Wenn ein Anbieter dabei mit tollen Tricks wirbt, mit denen er es schafft,
Sie in kurzer Zeit unter die Top-Ergebnisse zu katapultieren – Vorsicht!
Saubere Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiger Schlüssel zu Ihrem Erfolg.
Es gibt aber keine Tricks, die auf Dauer funktionieren, Sie riskieren stattdessen,
von Suchmaschinen „bestraft“ und heruntergestuft zu werden!

6 – Sind die Hostingkosten extra ausgewiesen?

Diese laufenden Kosten sollten nicht in einem Rundum-Sorglos Paket versteckt,
sondern extra abgerechnet werden. Ob Ihnen ein Hoster empfohlen und vermittelt
wird oder ob Ihr Webdesigner als Reseller einen eigenen Server betreibt,
spielt keine Rolle. Es gibt mehrere preiswerte und zuverlässige Hoster,
die für Ihren Bedarf als kleines bis mittleres Unternehmen das richtige Angebot
haben. Ein monatlicher Betrag von 3 bis 5 Euro für ein ausreichend dimensioniertes
Hostingpaket inklusive Domain ist angemessen. Verlangt Ihr Webdesigner mehr,
sollte Sie das misstrauisch machen. Siehe auch www.webhostlist.de

7 – Kennt der Webdesigner das Benutzerverhalten Ihrer Kunden?

Kann Ihr Webdesigner den Markt durch die Brille des Kunden sehen und hat er
eine Ahnung, wie die Besucher im Internet surfen? Fragen Sie ihn nach
Marktanteilen im Internet! Besuchen Sie webmasterpro.de Dort finden Sie
viele Statistiken über die Marktanteile von Browsern, Bildschirmauflösungen
und Plugins wie javascript. Diese Daten sind von grösster Bedeutung für
Webdesigner. Es geht nicht um Kommastellen, aber wenn Ihr Webdesigner
nicht wenigstens einen groben Überblick hat, taugt seine Arbeit  nicht viel.

8 – Sind solide programmiertechnische Fähigkeiten vorhanden?

Schauen Sie Ihrem Webdesigner mal heimlich über die Schulter!
Zugegeben, eine Beurteilung ist ohne Fachwissen nicht einfach, aber es gibt
Analysewerkzeuge im Internet. Unter www.seitoskop.de können Sie z.B.
schnell die Websites Ihres Webdesigners und seiner Referenzkunden
unter die Lupe nehmen. Die Bewertung ist sehr grob gestrickt
(6 Qualitätsstufen), verrät aber doch ungefähr, ob der Job gut oder
schlampig gemacht wurde. Weniger gute oder keine gute Arbeit kann Sie
besonders bei der Suchmaschinentauglichkeit Kunden kosten!
Das Prädikat „gute Arbeit geleistet“ sollte für einen Profi erreichbar sein.

Siegel
9 – Ist der Aktualisierungsservice an Ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten angepasst?

Eine gute Website wird niemals fertig, sondern sollte stets aktuell sein.
Um die Inhalte auf dem neuesten Stand zu halten, brauchen Sie entsprechende
Software für den Zugang und jemanden, der damit umgehen kann.
Ein Webdesigner sollte flexibel sein und Ihnen dazu immer mehrere technische
Lösungen anbieten können. Dabei kommt es darauf an, wie umfangreich und
wie oft Ihre Website gepflegt und aktualisiert werden soll und vor allem,
wieviel sie selber machen wollen und können. Gibt es wenig zu tun und haben
Sie selber wenig Ahnung, sollten Sie die Arbeit machen lassen – vorher einen
Stundenpreis aushandeln! Wenn Sie die Seiten selber aktualisieren möchten,
brauchen Sie eine möglichst einfache Verwaltungssoftware (CMS),
die Sie über das Internet bedienen können. Ein guter Webdesigner wird
nicht versuchen, Sie von sich abhängig zu machen oder Ihnen ein
überdimensioniertes, kompliziertes System verkaufen und nochmal
extra für teure Schulungen kassieren, sondern Sie fair beraten.

10 – Wollen Sie eine ehrliche und faire Beratung?

Dann wissen Sie auch einen Webdesigner zu schätzen, der eine klare Meinung vertritt.
Sie haben beispielsweise eine tolle Website im Internet gefunden und sagen sich,
„So eine will ich auch haben“ oder Sie möchten Ihren Firmenprospekt, auf den Sie stolz
sind, als Website online stellen lassen. Ein guter Webdesigner wird solche Vorschläge
immer aus Sicht der Seitenbesucher, also Ihrer Kunden bewerten: Der Köder soll
dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Und in diesem Zusammenhang  kann schon mal
konstruktive Kritik an Ihren Vorstellungen hilfreich sein. Ein guter Webdesigner wird
Ihnen ein klares, an den Bedürfnissen Ihrer Kunden orientiertes Konzept nahelegen,
statt Ihnen „Honig um den Mund zu schmieren.“ Bedenken Sie:
Er tut es nicht, weil er Recht behalten will, sondern weil Sie Erfolg haben sollen.
Denn Ihr Erfolg mit einer Website ist auch sein Erfolg.

 

 

Fotos:
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